Die spinnen, die Griechen
30. Juli 2009 von Nikita
Obelix war der Meinung, dass die Römer spinnen. Ich bin eher der Meinung, dass die Griechen spinnen. Nach rund drei Monaten habe ich ein bisschen von der griechischen (kretanischen) Mentalität und Lebensweise gelernt, sowie einige Vorurteile erfahren. Insbesondere hoffe ich, dass Melina und Manuel diesen Beitrag lesen ;).
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Griechen = Südländer = Tänzer, Rhythmus: Kann ich so nicht unterstützen. Wir waren mit der Gruppe ein Paar Mal in Sitia tanzen und feiern. Die „Nouvelle Boutique“ ist die beste Disko in Sitia (nebenbei: es gibt wohl nur zwei oder drei). Ab ein Uhr wird der Club langsam voll, und die Party sollte beginnen. Bei uns kein Problem, wir legen sofort los. Die Griechen aber nicht. Kaum einer tanzt. Rund 90% stehen einfach nur herum und trinken. Rhythmus? Tänzer? Nicht die Griechen!
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Griechen mögen kein Meer. Ich kann mir gut vorstellen, dass wenn man sein Leben am Meer verbringt, ist man einfach froh mal wo anders hinzugehen. Z.B. in unser Feriendorf: es finden sich immer mehr Bewohner Sitias im Feriendorf ein um an und in den Pool zu gehen.
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Straßenverkehr. Kurz gesagt, die Griechen fahren echt wie sau. Schlimmer als der schlimmste Raser, den ich von zu Hause her kenne. Dazu ein Beispiel: ein Gewisser Nikos, vom Beruf Taxifahrer, führt sein Gefährt (ein getunter Mercedes) mit einer Geschwindigkeit von ca. 180 km/h auf geraden Strecken, in den Kurven bremst er ab, auf ca. 120 km/h. Ich selbst hatte noch nicht das Vergnügen bei Nikos mitzufahren. Ebenfalls interessante Macken der griechischen Autofahrer sind:
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Zebrastreifen haben nicht die Funktion, die man aus Deutschland kennt
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Parken mitten im Kreisverkehr ist erlaubt
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Im Kreisverkehr hat derjenige Vorfahrt, der reinfährt
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Bei manchen Autobahnen ist die Anzahl der Spuren variabel (zwei bis drei)
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